Die TORTOUR Solo 2026 ist geschafft.
1’010 Kilometer, rund 13’000 Höhenmeter und fast 50 Stunden von Start bis Ziel. Zahlen, die selbst für mich noch immer schwer zu begreifen sind. Monatelang habe ich mich auf diese Heraus-forderung vorbereitet. Ich habe trainiert, geplant, getestet und mich körperlich und mental auf das vorbereitet, was kommen könnte. Und trotzdem konnte ich nicht ahnen, was diese knapp 50 Stunden mit mir machen würden.
An meinem Lenker standen drei Worte: Liebe. Vertrauen. Fokus.
Vertrauen zuerst in mich selbst. In meinen Körper und in all die Arbeit der vergangenen Monate. Dann in meine Crew, die mich über die gesamte Strecke begleitet, versorgt und mir den Rücken freigehalten hat. Und in meine Ernährung und die Strategie, die wir im Vorfeld sorgfältig vorbereitet hatten. Die TORTOUR Solo fährt man alleine – und doch war ich keine Sekunde wirklich alleine. Meine Crew war unglaublich. Familie, Freunde, mein eurofit-Team und eine riesige Community fieberten mit. Menschen standen mitten in der Nacht irgendwo an der Strecke, schrieben Nachrichten, schickten Videos oder warteten im Ziel auf mich. Ich sass auf meinem Rad – und fühlte mich getragen. Natürlich gab es auch Momente, in denen es richtig hart wurde. Aber der Fokus blieb: nicht an die verbleibenden Kilometer denken. Immer nur an das, was gerade vor mir lag. Nach 1’010 Kilometern wieder in Schaffhausen anzukommen, war überwältigend. Was bleibt, ist vor allem Dankbarkeit. Für meinen Körper. Für meine Crew. Für meine Familie, Freunde, Coaches und Partner. Für mein eurofit-Team. Und für all die Menschen, die Teil dieser unglaublichen Reise waren.
Die Zahlen sind gewaltig. Aber das, was hinter ihnen steckt, ist noch viel grösser.
Liebe. Vertrauen. Fokus.